Montag, 24. April 2023
Montag, 17. April 2023
Amphibienwanderung beendet
Am Freitag und Samstag haben wir an allen drei Stellen (Ziegelhütte, Emmershäuser Hütte und Gemünden ) die Zäune geöffnet, da keine Amphibien mehr in den Eimern zu finden waren. An der Ziegelhütte müssen wir den Zaun bei trockenem Wetter noch abbauen und einrollen.
Donnerstag, 23. März 2023
Sammlung am 23. März
Heute hatte ich sage und schreibe 222! Kröten an der Emmershäuser Hütte in den Eimern. Ich hatte nur einen Transporteimer mitgenommen. Aber nach den ersten beiden Gängen über die Straße habe ich mir einen Fangeimer ausgeliehen. Dann musste ich trotzdem noch zweimal gehen. Eine Dame, die mit dem Auto vorbeifuhr, sah mich am Zaun kauern. Und machte sich Sorgen. Sie kehrte um und fragte ob es mir gut gehe. Aber ich konnte ihr den gefüllten Eimer als Grund für mein Verhalten zeigen. Und so viele Kröten, die noch unterwegs waren oder am Zaun saßen, hatte ich auch noch nie. An der Ziegelhütte waren es heute immerhin 30 Kröten und ein Molch. Sabine N.
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| Die Erdkröten sind im Laub gut getarnt. |
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| Bei mildem und feuchten Wetter herrscht derzeit großer Andrang am Amphibienzaun. |
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| Auf der anderen Straßenseite geht es wieder ab in die Freiheit. |
Mittwoch, 22. März 2023
Zwischenstand Amphibienwanderung
Inzwischen sind an der Emmershäuser Hütte 317 Kröten und 4 Salamander in den Eimern gefunden worden, an der Ziegelhütte erst 56 Kröten, ein Frosch und 5 Molche. In Gemünden sieht es besser aus. Dort wurden schon 418 Kröten und 36 Molche über die Straße getragen.
Montag, 6. März 2023
Samstag, 18. Februar 2023
Amphibienzaun Ziegelhütte aufgebaut
Jetzt können sie kommen. Der Amphibienzaun an der Ziegelhütte ist aufgebaut. Mit neun Personen, ein mittlerweile eingespieltes Team, stand die grüne Barriere nach etwa zwei Stunden. Bei dem milden Wetter sind wir gespannt, ob morgen schon erste Frösche und Kröten in den Eimern zu finden sind
Montag, 23. Mai 2022
Sonntag, 17. Oktober 2021
Weilroder Umwelttag
Am 30. Oktober ab 10 Uhr wird in ganz Weilrod Müll eingesammelt. Dann startet der 4. Weilroder Umwelttag. Die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 hat sich vorgenommen, den Wald oberhalb des Gebäudes Freund und Dirks bei Altweilnau von Müll zu befreien. Die freiwilligen Helfer treffen sich um 10 Uhr auf dem Parkplatz von Freund und Dirks. Die Gruppe bittet um Anmeldung der Helfer, um entsprechend viele Müllgreifer bei der Gemeinde zu besorgen. Denn die Gemeinde Weilrod unterstützt die ganze Aktion durch die Bereitstellung von Müllsäcken, Müllgreifern sowie der Entsorgung des Mülls. Anmeldung unter 06083-941067 oder neugebauer.sabine@web.de. Die Umweltgruppe sorgt für einen Mittagsimbiss.
Donnerstag, 7. Oktober 2021
Achtung Feuersalamander!
Lurchi lebt – noch. Gerade jetzt bei dem feucht-kühlen Wetter sind die Feuersalamander verstärkt unterwegs, überwiegend nachts. Dann kann man die auffällig schwarz-gelb gemusterten, bis zu 20 Zentimeter langen Tierchen auch auf Straßen und Wirtschaftswegen finden. Beispielsweise am Ortsrand von Winden wurden in jüngster Zeit zahlreiche überfahrene, aber auch lebende Feuersalamander gesehen. Aber auch Erdkröten sind jetzt häufig nachts auf Straßen unterwegs und kaum vom Herbstlaub zu unterscheiden. Darum bittet die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod darum, achtsam zu fahren und nachts Feld- und Waldwege nicht mit Kraftfahrzeugen zu nutzen. Was ja eigentlich außer für Land- und Forstwirtschaft sowieso untersagt ist. Der Feuersalamander hat es ohnehin zurzeit schwer. Zusätzlich zum verschwindenden Lebensraum wird er durch den sogenannten „Salamanderfresser“ genannten Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) bedroht. Der Bsal-Pilz ist vermutlich mit importierten Amphibien aus Asien zu uns gelangt. In Asien ist der Pilz nicht tödlich, aber unsere Salamander können dem Pilz nichts entgegensetzen. Diese Krankheit hat in den vergangenen Jahren fast den gesamten Bestand von Feuersalamandern in den Niederlanden und Belgien vernichtet. Auch im Stadtpark von Essen wurde bereits ein Massensterben registriert. Daher gibt es seit einiger Zeit in Hessen eine Feuersalamander-Meldestelle. Das Projekt ist eine Kooperation des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie, der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen e. V. (AGAR) und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Darum bittet die Umweltgruppe darum, gesichtete Feuersalamander zu melden, egal ob gesunde oder tote Tiere. Die Uni Gießen möchte in einem sogenannten Citizen Science Projekt erforschen, wie man dem Feuersalamander helfen kann und bittet daher um Hilfe aus der Bevölkerung. Näheres unter: https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/feuersalamander.

















