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| Grafik: Klaus Fischer |
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Samstag, 21. März 2020
Zwischenbilanz
Mittwoch, 4. März 2020
Zäune im Weiltal scharf gestellt
Der Amphibienzaun an der Ziegelhütte wurde am Samstag aufgebaut und "scharf" gestellt. An der Emmershäuser Hütte haben die Pfadfinder ebenfalls am Samstag die vorbereitenden Arbeiten erledigt. Am Sonntag hat Andrea den Zaun "scharf" gemacht, da bereits eine Kröte überfahren auf der Straße lag. Allerdings waren die nächtlichen Temperaturen jetzt so niedrig, dass erst 2 Kröten und ein Molch in den Eimern waren.
Sabine N.
Sabine N.
Samstag, 8. April 2017
#Laichwanderung 2017 im mittleren Weiltal abgeschlossen
Am heutigen Samstag wurden die Amphibienschutzzäune an der Ziegelhütte abgebaut und an der Emmershäuser Hütte "unscharf" gemacht. Die Bilanz der Laichwanderung 2017 im mittleren Weital sieht wiefolgt aus:
An 26 Tagen waren die Nachttemperaturen mild genug, um die Amphibien zu den Laichgewässern wandern zu lassen. Herausragend waren die Nächte um 18.03., als die Temperaturen die 10° Marke erreichten und alleine an der Emmershäuser Hütte an einem Tag 325 Tiere gesammelt werden konnten.
Die Betrachtung der Sammelorte lässt erkennen, dass an der Emmershäuser Hütte die Zahlen gegenüber den beiden Vorjahren rückläufig sind, trotz allem noch über den Werten des Sammlungsbeginns liegen. An diesem Sammelort sind größtenteils nur Kröten zu finden. Erst in den letzten leiden Jahren werden vereinzelt Frösche dort gefunden.
An der Ziegelhütte lagen die Zahlen etwas höher als im Vorjahr und auch über den Werten vom Sammlungsbeginn 2012.
Bei der Betrachtung der Arten wird erkennbar, dass die Gesamtzahl der Kröten nahezu unverändert ist. Der Rückgang bei den Fröschen, die größtenteils nur an der Ziegelhütte zu finden sind, kann u.a. darin begründet sein, dass einige Tiere bereits unterwegs waren, bevor der Zaun aufgebaut werden konnte. Nicht wenige fielen dem Straßenverkehr zum Opfer.
Ich darf mich wieder für den tollen Einsatz der vielen Freiwilligen beim Auf- und Abbau der Zäune und den täglichen Sammlungen bedanken!
Thomas Dietrich
Die Betrachtung der Sammelorte lässt erkennen, dass an der Emmershäuser Hütte die Zahlen gegenüber den beiden Vorjahren rückläufig sind, trotz allem noch über den Werten des Sammlungsbeginns liegen. An diesem Sammelort sind größtenteils nur Kröten zu finden. Erst in den letzten leiden Jahren werden vereinzelt Frösche dort gefunden.
An der Ziegelhütte lagen die Zahlen etwas höher als im Vorjahr und auch über den Werten vom Sammlungsbeginn 2012.
Bei der Betrachtung der Arten wird erkennbar, dass die Gesamtzahl der Kröten nahezu unverändert ist. Der Rückgang bei den Fröschen, die größtenteils nur an der Ziegelhütte zu finden sind, kann u.a. darin begründet sein, dass einige Tiere bereits unterwegs waren, bevor der Zaun aufgebaut werden konnte. Nicht wenige fielen dem Straßenverkehr zum Opfer.
Ich darf mich wieder für den tollen Einsatz der vielen Freiwilligen beim Auf- und Abbau der Zäune und den täglichen Sammlungen bedanken!
Thomas Dietrich
Sonntag, 26. Februar 2017
Amphibienschutzzäune sind geschlossen, die Sammlung kann beginnen
Die Amphibienschutzzäune an der Emmershäuser Hütte und der Ziegelhütte sind am vergangenen Samstag geschlossen worden.
Freiwillige Helfer für die morgendlichen Kontrollen der Sammeleimer melden sich bitte per Mail. Die Termine sind im Sammelkalender ersichtlich.
Herzlichen Dank an alle Unterstützer!
Thomas Dietrich
Freiwillige Helfer für die morgendlichen Kontrollen der Sammeleimer melden sich bitte per Mail. Die Termine sind im Sammelkalender ersichtlich.
Herzlichen Dank an alle Unterstützer!
Thomas Dietrich
Dienstag, 12. April 2016
Endergebnis der Laichwanderung im mittleren Weiltal
Nur zwei Tage nach dem letzten Zwischenergebnis wurden heute die Amphibienschutzzäune "unscharf" gestellt und die Sammeleimer entfernt.
Nur noch wenige Tiere waren an den beiden Anlagen zu finden, am Ergebnis gab es deshalb kaum noch Änderungen.
Insgesamt waren es 1141 Tiere, die über die Weilstraße getragen wurden und die Laichgewässer sicher erreichen konnten. Damit lag die Zahl etwas niedriger als im Vorjahr.
Während die Zahl der Frösch wieder relativ konstant blieb, sank die Zahl der gefundenen Kröten. Wie bereits erwähnt war es für uns sehr überraschend, an der Emmershäuser Hütte Frösche zu finden. Bislang waren dort nur Kröten in den Eimern festgestellt worden.
Einen herzlichen Dank geht wieder an alle Helfer, die beim Aufbau der Zäune und bei den Kontrollen/Leerungen der Sammeleimer geholfen haben. Ohne diese helfenden Hände wäre eine solch wertvolle Art des Umweltschutzes nicht möglich.
Thomas Dietrich
Nur noch wenige Tiere waren an den beiden Anlagen zu finden, am Ergebnis gab es deshalb kaum noch Änderungen.
Insgesamt waren es 1141 Tiere, die über die Weilstraße getragen wurden und die Laichgewässer sicher erreichen konnten. Damit lag die Zahl etwas niedriger als im Vorjahr.
Während die Zahl der Frösch wieder relativ konstant blieb, sank die Zahl der gefundenen Kröten. Wie bereits erwähnt war es für uns sehr überraschend, an der Emmershäuser Hütte Frösche zu finden. Bislang waren dort nur Kröten in den Eimern festgestellt worden.
Einen herzlichen Dank geht wieder an alle Helfer, die beim Aufbau der Zäune und bei den Kontrollen/Leerungen der Sammeleimer geholfen haben. Ohne diese helfenden Hände wäre eine solch wertvolle Art des Umweltschutzes nicht möglich.
Thomas Dietrich
Montag, 4. April 2016
Eimerweise #kröten - #laichwanderung im Weiltal in vollem Gang
Nach 11 Sammeltagen überschrieb heute Sabine heute ihre Zusammenfassung der Sammlung mit den Worten "Eimerweise Kröten".
Tatsächlich lassen die milden Temperaturen der letzten Nächte viele Amphibien ihren Weg zu den Laichgewässern beginnen. Bislang sind insgesamt 843 Tiere gesammelt worden (234 an der Ziegelhütten, 609 an der Emmershäuser Hütte).
Es dürften noch einige Tiere unterwegs sein. Die Nachttemperaturen der nächsten Nächte versprechen durchaus noch "Betrieb" in den Sammeleimern.
Gruß
Thomas Dietrich
Tatsächlich lassen die milden Temperaturen der letzten Nächte viele Amphibien ihren Weg zu den Laichgewässern beginnen. Bislang sind insgesamt 843 Tiere gesammelt worden (234 an der Ziegelhütten, 609 an der Emmershäuser Hütte).
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| Zwischenergebnis vom 04.04.2016 |
Gruß
Thomas Dietrich
Samstag, 12. April 2014
#Laichwanderung 2014 im mittleren Weiltal ist vorbei - weniger Tiere als im Vorjahr
Die Laichwanderung 2014 an der Ziegelhütte und der Emmershäuser Hütte ist vorbei. Trotz milden Temperaturen und feuchten Nächten waren in den vergangenen Tagen keineTiere mehr in den Sammeleimern zu finden.
Insgesamt ging die Zahl der gesammelten Tiere gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Wurden im Jahr 2013 noch 1282 Tiere an beiden Orten gesammelt, waren es in diesem Jahr "nur" noch 910. An der Ziegelhütte sanken die Zahlen deutlicher (397 gegenüber 672) als an der Emmershäuser Hütte (516 gegenüber 610 im Vorjahr).
Die Verteilung der Arten blieb in etwa gleich. Der Anteil der Kröten liegt konstant bei etwa 75%, Frösche kommen auf knapp 20% und Molche und Echsen teilen sich den kleinen Rest.
An dieser Stelle sei nochmals allen Helfern gedankt, die sich bei den täglichen Sammlungen und beim Zaunaufbau beteiligt haben.
Ich habe jetzt noch die Meldung für die AGAR zu fertigen und werde darüber natürlich in dieser Stelle berichten.
Gruß
Thomas Dietrich
Insgesamt ging die Zahl der gesammelten Tiere gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Wurden im Jahr 2013 noch 1282 Tiere an beiden Orten gesammelt, waren es in diesem Jahr "nur" noch 910. An der Ziegelhütte sanken die Zahlen deutlicher (397 gegenüber 672) als an der Emmershäuser Hütte (516 gegenüber 610 im Vorjahr).
Die Verteilung der Arten blieb in etwa gleich. Der Anteil der Kröten liegt konstant bei etwa 75%, Frösche kommen auf knapp 20% und Molche und Echsen teilen sich den kleinen Rest.
An dieser Stelle sei nochmals allen Helfern gedankt, die sich bei den täglichen Sammlungen und beim Zaunaufbau beteiligt haben.
Ich habe jetzt noch die Meldung für die AGAR zu fertigen und werde darüber natürlich in dieser Stelle berichten.
Gruß
Thomas Dietrich
Samstag, 18. Februar 2012
Aufruf von BUND und SDW: Bürger, rettet Eure Kröten! - von usinger-anzeiger.de
18.02.2012 - SCHMITTEN
(red). Bald ist es wieder so weit, dass Kröten und Frösche zu wandern anfangen und dabei leider oft auch Straßen überqueren müssen. Vielerorts gibt es inzwischen Krötenzäune. Doch gehen die Krötenzäune der ersten Generation inzwischen kaputt, weil sie teilweise noch aus Holz gebaut wurden und das Erdreich weggerutscht ist.
Ein solcher Zaun steht auch an der Straße zwischen Schmitten und Niederreifenberg, wo im vergangenen Jahr tausende Amphibien dem Verkehr zum Opfer gefallen waren. Seitdem wurde der Zaun nicht mehr instand gesetzt. Dieser Holzzaun hat an manchen Abschnitten Löcher, durch die die Kröten und Frösche hindurchkriechen können.
Die beiden Verbände Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Hochtaunuskreis haben daher - nach der erfolgreichen Zusammenarbeit beim Hessentag - beschlossen, diesen Zaun provisorisch bei einer samstäglichen Naturschutzaktion mit Brettern und Folien zu reparieren. Es wird nur eine erste Reparatur sein, da der Zaun im Sommer von den verantwortlichen Behörden neu errichtet werden muss.
Zahlreiche Helfer gesucht
Die Naturschutzverbände benötigen aber für diese Aktion viele helfende und geschickte Hände, weshalb sie die Bürger aufrufen, ihre Freizeit zu opfern und ihnen zu helfen. Alle Helfer treffen sich am Samstag, 25. Februar, um 8.30 Uhr (oder wer da noch nicht kann, auch später) am Parkplatz an der L3025 zwischen Schmitten und Niederreifenberg. Es ist festes Schuhwerk und eine Warnweste erforderlich. Wer hat, sollte Handsägen, Tacker (für die Folie), Hämmer, aufgeladene Akkuschrauber mit Kreuzschraubenbit und Spaten mitbringen.
Die Straße wird vom zuständigen Straßenamt an diesem Tag mit wechselseitigem Ampelverkehr und Tempo 30 beruhigt, so dass die Gefahr erheblich reduziert ist. Die Naturschutzverbände zeigen sich schon jetzt sehr erfreut über die schnelle und unkomplizierte Hilfe der Behörden und der Betriebshöfe der Gemeinde Schmitten und der Stadt Königstein. So hat etwa der neue Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde im Hochtaunuskreis, Dr. Dr. Dieter Selzer, erwirkt, dass die Straße während der Aktion halbseitig gesperrt wird. Auch bekommen die Verbände von der Stadt Königstein den mobilen Krötenzaun aus Plastik geliehen, die Bauhöfe beider Städte koordinieren den Transport an die Einsatzstelle.
Die Feuerwehr Schmitten war schon aktiv und hat einige Krötentunnel mit starkem Wasserstrahl wieder passierbar gemacht, einige Durchlässe müssen noch gereinigt werden. Natürlich erhalten alle Helfer zwischendrin eine Stärkung. Getränke und eine Kartoffelsuppe werden Jung und Alt motivieren. Anmeldung per E-Mail kontakt@sdwhessen.de oder telefonisch unter 0175/56 70 228 bei Claudia Weiand.
gebloggt von: usinger-anzeiger.de
Donnerstag, 9. Februar 2012
Hilfsaktion für die Kröten; von fnp.de (Taunus Zeitung)
Schutzzaun wird repariert, um ein weiteres Massaker zu verhindern
Weil die alten Krötenschutz-Vorrichtungen an der L 3025 zwischen Schmitten und Niederreifenberg verrottet und kaputt sind, drohte nach Angaben des BUND im Frühjahr ein Krötenmassaker. Ein Arbeitseinsatz soll jetzt Schlimmeres verhindern.
Von Matthias Pieren
Schmitten. 
Bald wieder in Gefahr, von einem Auto überfahren zu werden: Zwei Erdkröten überqueren auf dem Weg zum Laichgewässer eine Landstraße."Ich hörte die unsäglichen Laute von überfahrenen und verendenden Kröten am anderen Ende des Telefons", kann sich Claudia Weiand, die Vorsitzende des BUND Hochtaunus, noch gut an einen verzweifelten Hilferuf zweier Krötenretterinnen erinnern, der sie vor rund einem Jahr erreichte. Auf der L 3025 zwischen Schmitten und Niederreifenberg ereignete sich seinerzeit das größte Krötenmassaker, das die Retter der Amphibien in den vergangenen Jahren im Kreisgebiet erlebt hatten. "Tausende Tiere fanden seinerzeit den Tod auf der vielbefahrenen Landstraße."
Um ein solches Szenario in diesem Jahr zu verhindern, startete der Kreisverband des BUND jüngst einen Hilfeaufruf, der auf offene Ohren bei Behörden und der interessierten Bevölkerung stieß. Bei einem koordinierten Arbeitseinsatz am Samstag, 25. Februar, von 8 bis 16 Uhr soll der marode Krötenzaun auf dem Abschnitt der Landstraße in Höhe der beiden Bärenfichtenweiher erneuert werden.
Der dort installierte Schutzzaun ist nie gewartet worden, so dass das Holz auf einigen Abschnitten verrottet ist. Da sich zudem der Boden abgesenkt hatte, hätten die im Frühjahr zwischen Wald und Fischteichen wandernden Tiere ungehindert unter den Zäunen hindurchkriechen können und wären von den Autofahrern erfasst worden.
"Auch die Röhren, durch welche die Amphibien eigentlich wandern sollten, sind seit dem Krötenmassaker vor einem Jahr immer noch verstopft", berichtet die Umweltaktivistin von der drohenden Wiederholung des Fiaskos. Seinerzeit konnte die Situation nur deshalb ein wenig entschärft werden, weil eilends alarmierte Retter unter Gefährdung ihres eigenen Lebens über mehrere Tage hinweg weitere tausende Tiere in Eimern über die Straße trugen.
Bei der Unteren Naturschutzbehörde wurde der aktuelle Hilferuf des BUND von dem Wildbiologen Dr. Dr. Dieter Selzer gehört. Dank des schnellen und unkomplizierten Handelns des neuen Mitarbeiters in der Behörde sowie der Gemeinde Schmitten, die sich ebenfalls engagiere, sei die für Ende Februar terminierte Hilfsaktion zur Krötenrettung nun ohne Gefährdung der Helfer durch den Autoverkehr möglich, lobte Weiand das Engagement Selzers.
"Während der Aktion wird der Verkehr durch eine Ampelanlage einseitig geregelt, so dass alle Helfer gefahrlos den von der Stadt Königstein zur Verfügung gestellten mobilen Krötenschutzzaun am Straßenrand montieren können", schildert die BUND-Vorsitzende die Situation. "Privatleute haben Holz zur Erneuerung des Bretterzaunes zur Verfügung gestellt."
Feuerwehr macht mit
Gerhard Mander von den Grünen aus Schmitten hat die Unterstützung der Feuerwehr aus seinem Wohnort Dorfweil organisiert, die den Krötentunnel durchspülen und von Laub befreien wird. Alle Helfer werden zudem während des Tierschutz-Einsatzes Warnwesten tragen.
Wer die vom BUND, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den Grünen in Schmitten getragene Aktion am 25. Februar unterstützen will, kann sich bei Claudia Weiand per Mail an Claudia.Weiand@bund.net oder telefonisch unter der Nummer (01 75) 5 67 02 28 melden.
gebloggt von fnp.de
Sonntag, 5. Februar 2012
Frostige Temperaturen im Weiltal
Bei -8°, wohlgemerkt mittags um 12.00 Uhr, ist es für die Krötenwanderung noch deutlich zu kalt. Wahrscheinlich auch, um am kommenden Samstag den Krötenschutzzaun aufzubauen.
| Weil an der Ziegelhütte, 05.02.2012, 12.00 Uhr, -8° |
Samstag, 14. Januar 2012
Krötenzaun hat 511 Tiere vor dem Tod bewahrt; von fnp.de
Das war der Bericht in der Taunus Zeitung über unseren erfolgreichen ersten Aufbau des Krötenzaunes an der Ziegelhütte. Veröffentlicht am 26.04.2011:
Die erste Krötenrettungsaktion war erfolgreich. 511 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Jetzt wurde der Zaun abgebaut.
Rod an der Weil.
Sie
war die letzte Kröte in diesem Jahr, die den Weg über die gefährliche
Landstraße an der Ziegelhütte nicht selbst antreten musste, sondern von
den Naturschützern sicher über die Straße getragen wurde.Für
insgesamt 511 Kröten, Molche und Frösche ist die Welt in Ordnung.
Innerhalb von fast sieben Wochen retteten ihnen 15 tierliebe Bürger,
darunter auch die Mitglieder der Agendagruppe Umwelt, das Leben. Auf
einer Länge von etwa 400 Metern gegenüber der Ziegelhütte hatten die
Umweltschützer am 26. Februar wie berichtet einen Amphibienzaun
aufgebaut, der die Tiere am Überqueren der stark frequentierten
Landstraße hinderte.
Denn Kröten und Frösche nehmen auf ihrer Laichwanderung die Gefahr von heranrollenden Autos eher auf die leichte Schulter. In jedem Jahr wurden daher auch an der Ziegelhütte Hunderte von ihnen überfahren. Das wollten die Naturschützer verhindern. Durch den Zaun gelang es den Tieren nicht, den Hang hinaufzugelangen. Also krochen die Amphibien unten in der Wiese entlang des aufgebauten Zauns direkt hinein in die in die Erde eingegrabenen Eimer.
Jeden Morgen und jeden Abend sahen Naturfreunde nach den "gefangenen" Tieren, nahmen sie vorsichtig aus den Eimern und trugen sie behutsam hinüber auf die andere Straßenseite. Doch damit nicht genug, von dort ging es weiter den Berg hinauf direkt zu dem kleinen Weiher, wo es in der vergangenen Woche nur so von Kröten wimmelte.
An manchen Tagen fand sich keines der Tiere in den Eimern, an einem anderen waren es fast 100. "Das lag am Wetter", berichtete Helfer Thomas Dietrich, der die Anzahl der Tiere in eine Tabelle eintrug und auch die jeweilige Temperatur dazu vermerkte.
Die Naturfreunde suchten auch die Wiese und natürlich die Straße ab und retteten auf diese Weise noch so manchem Tier das Leben. "Leider wurden dennoch viele Tiere plattgefahren", bedauerten sie. Dass sie aber viele Tiere retten konnten, machte sie sehr stolz.
Im kommenden Jahr wollen die Naturschützer die Krötenrettungsaktion ausdehnen. Im Bereich Cratzenbach und auch in Emmershausen gibt es nämlich ebenso Krötenwanderungen über die Landstraße. Da der Krötenzaun aus Spendengeldern finanziert werden konnte, hoffen alle bei der Anschaffung weiterer Amphibienzäune wieder auf die Spendenbereitschaft der Mitbürger.tz (tz)
Die erste Krötenrettungsaktion war erfolgreich. 511 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Jetzt wurde der Zaun abgebaut.
Rod an der Weil.
Denn Kröten und Frösche nehmen auf ihrer Laichwanderung die Gefahr von heranrollenden Autos eher auf die leichte Schulter. In jedem Jahr wurden daher auch an der Ziegelhütte Hunderte von ihnen überfahren. Das wollten die Naturschützer verhindern. Durch den Zaun gelang es den Tieren nicht, den Hang hinaufzugelangen. Also krochen die Amphibien unten in der Wiese entlang des aufgebauten Zauns direkt hinein in die in die Erde eingegrabenen Eimer.
Jeden Morgen und jeden Abend sahen Naturfreunde nach den "gefangenen" Tieren, nahmen sie vorsichtig aus den Eimern und trugen sie behutsam hinüber auf die andere Straßenseite. Doch damit nicht genug, von dort ging es weiter den Berg hinauf direkt zu dem kleinen Weiher, wo es in der vergangenen Woche nur so von Kröten wimmelte.
An manchen Tagen fand sich keines der Tiere in den Eimern, an einem anderen waren es fast 100. "Das lag am Wetter", berichtete Helfer Thomas Dietrich, der die Anzahl der Tiere in eine Tabelle eintrug und auch die jeweilige Temperatur dazu vermerkte.
Die Naturfreunde suchten auch die Wiese und natürlich die Straße ab und retteten auf diese Weise noch so manchem Tier das Leben. "Leider wurden dennoch viele Tiere plattgefahren", bedauerten sie. Dass sie aber viele Tiere retten konnten, machte sie sehr stolz.
Dank an Wiesenbesitzer
Am Dienstag wurde der Amphibienzaun entfernt, denn die Laichzeit ist vorüber. Die Wiese wird also bald wieder den darauf weidenden Pferden gehören. "Ohne die Bereitschaft der Besitzer der Wiese hätten wir diese Aktion gar nicht durchführen können", dankte Albrecht Cromm, Vorsitzender der Agendagruppe Umwelt, dafür, dass die Gruppe den Zaun aufstellen durfte.Im kommenden Jahr wollen die Naturschützer die Krötenrettungsaktion ausdehnen. Im Bereich Cratzenbach und auch in Emmershausen gibt es nämlich ebenso Krötenwanderungen über die Landstraße. Da der Krötenzaun aus Spendengeldern finanziert werden konnte, hoffen alle bei der Anschaffung weiterer Amphibienzäune wieder auf die Spendenbereitschaft der Mitbürger.tz (tz)
Artikel vom 15. April 2011, 03.24 Uhr (letzte Änderung 15. April 2011, 05.00 Uhr)
gebloggt von fnp.de
Krötenzaun an der Weiltalstraße
Diesen Artikel hatte ich beim ersten Aufbau des Krötenzaunes im Februar 2011 an anderer Stelle gepostet. Bis dahin waren die Tiere am Fahrbahnrand unter teilweise gefährlichen Bedingungen gesammelt und über die Straße transportiert worden. Dabei sind aber trotzdem viele, viele Tiere jedes Jahr überfahren worden.
An diesem Tag, dem 26. Februar 2011, wurde zum ersten Mal ein solcher Krötenzaun aufgebaut. Es sollte eine Erfolgsgeschichte werden.
Thomas Dietrich
Mal eine ganz tolle Nachricht:
Heute
haben wir an der Weiltalstraße (L 3025), in Höhe der Ziegelhütte, einen
neuen Krötenschutzzaun aufgebaut. Viele tatkräfte Helfer hatten sich
dazu eingefunden. Eine tolle Aktion.
Nach unseren Sammlungen in den letzten Jahren fand dieses Thema Beachtung in der Agenda Weilrod und auf deren Initiative konnte das Projektes realisiert werden.
An dem Streckenabschnitt, an dem die meisten Tiere die viel befahrene Weiltalstraße queren, wurde jetzt mit vereinten Kräfte ein 200m langer Zaun aufgebaut.

Dort sollen die Tiere beim Versuch, die Straße zu erreichen in die Eimer fallen. Diese werden dann morgens und abends geleert und die Tiere sicher über die Straßen gebracht.
Ich werde hier weiter darüber berichten.
Das Spendenkonto lautet:
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An diesem Tag, dem 26. Februar 2011, wurde zum ersten Mal ein solcher Krötenzaun aufgebaut. Es sollte eine Erfolgsgeschichte werden.
Thomas Dietrich
Mal eine ganz tolle Nachricht:
Heute
haben wir an der Weiltalstraße (L 3025), in Höhe der Ziegelhütte, einen
neuen Krötenschutzzaun aufgebaut. Viele tatkräfte Helfer hatten sich
dazu eingefunden. Eine tolle Aktion.
Nach unseren Sammlungen in den letzten Jahren fand dieses Thema Beachtung in der Agenda Weilrod und auf deren Initiative konnte das Projektes realisiert werden.An dem Streckenabschnitt, an dem die meisten Tiere die viel befahrene Weiltalstraße queren, wurde jetzt mit vereinten Kräfte ein 200m langer Zaun aufgebaut.

Dort sollen die Tiere beim Versuch, die Straße zu erreichen in die Eimer fallen. Diese werden dann morgens und abends geleert und die Tiere sicher über die Straßen gebracht.
Ich werde hier weiter darüber berichten.
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Konto Nr. 3304343555
Naspa BLZ: 51050015
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