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Montag, 13. April 2020

Amphibiensammlung 13.4.

Heute gab es an der Ziegelhütte noch eine Kröte zu retten und an der Emmershäuser Hütte immerhin einen Doppelpack und ein Weibchen. Das Pärchen saß neben dem Eimer und fing gerade an sich rückwärts ins Laub 'reinzuschaffen. Aber nach dem nochmals recht großen Andrang in der letzten Woche ist es mit den Zahlen jetzt stark rückläufig, so dass wir den Zaun in wenigen Tagen öffnen bzw. abbauen werden.

Karsten Kleinschmidt hat seine Teiche an der Ziegelhütte jetzt wieder auf Vordermann gebracht. Auch in den einen oberen Teich, wo früher immer die Frösche laichten, fließt jetzt wieder Wasser, so dass er wieder voll ist.

Die kleinen Kaulquappen aus den ersten Laichschnüren der Erdkröten sind jetzt ausgeschlüpft.

Mittwoch, 4. März 2020

Zäune im Weiltal scharf gestellt

Der Amphibienzaun an der Ziegelhütte wurde am Samstag aufgebaut und "scharf" gestellt. An der Emmershäuser Hütte haben die Pfadfinder ebenfalls am Samstag die vorbereitenden Arbeiten erledigt. Am Sonntag hat Andrea den Zaun "scharf" gemacht, da bereits eine Kröte überfahren auf der Straße lag. Allerdings waren die nächtlichen Temperaturen jetzt so niedrig, dass erst 2 Kröten und ein Molch in den Eimern waren.

Sabine N.

Montag, 1. April 2013

Krötenrettung auch in Wehrheim - Initiative "Limeskröte"

Auf diesen Artikel in einer der letzten Ausgaben der Taunus-Zeitung bin ich gestoßen. Diese private Initiative zur Rettung der Kröten an der Köpperner Straße, zwischen Wehrheim und Ortsteil Saalburg-Siedlung, sollte Unterstützer finden.

Wer sich im Bereich Wehrheim in diese gute Sache einbringen möchte... Telefonnummer steht im Text!

Gruß
Thomas Dietrich

Taunus Zeitung vom 23.03.2013

Sonntag, 3. März 2013

Amphibienschutzzäune aufgebaut!


Am sonnigen Samstag, 02.03.2013, haben wir die beiden Amphibienschutzzäune an der Ziegelhütte und der Emmershäuser Hütte aufgebaut.

Jetzt sind nur noch wenige Handgriffe notwendig, um die Zäune zu schließen. Bei den zu erwartenden Nachttemperaturen in den kommenden Tagen wird der Beginn der Laichwanderung wohl noch etwas auf sich warten lassen.

Der Zaun an der Emmershäuser Hütte wurde in diesem Jahr talwärts etwas verlängert.

Vielen Dank an die Helfer!
Zaunaufbau Emmershäuser Hütte, 02.03.2013
Jetzt sind wir wieder auf tatkräftige Unterstützung angewiesen! Die Eimer werden dann täglich überprüft, die in die Sammeleimer gefallen Amphibien geborgen und über die Landesstraße in Richtung der Laichgewässer getragen werden müssen.

Freiwillige sind herzlich willkommen, ein Stück praktischen Umweltschutz zu leisten.

Thomas Dietrich


Mittwoch, 20. Februar 2013

Aufbau der Amphibienschutzzäune verschoben! Neuer Termin 02.03.2013!


Angesichts der Wetteraussichten verschiebt die Lokale Agenda 21 Weilrod Gruppe Umwelt ihren für Samstag, den 23. Februar geplanten Einsatz zum Aufstellen des Amphibienschutzzaunes an der Emmershäuser Hütte und der Ziegelhütte um eine Woche auf Samstag, den 2. März. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Weilstraße im Bereich der Emmershäuser Hütte.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer

Samstag, 9. Februar 2013

Aufbau der Krötenschutzzäune 2013

Hallo zusammen,

in der letzten Sitzung der Umweltagenda wurde vereinbart, dass die Amphibienschutzzäune an der Emmershäuser Hütte und der Ziegelhütte am Samstag, 23.02.2013, aufgebaut werden sollen.

Da der Zaun bei Emmershausen in diesem Jahr verlängert werden kann beginnen wir auch dort mit dem Aufbau. Treffpunkt ist 09.00 Uhr an dem Waldweg gegenüber den Weihern an der Emmershäuser Hütte.
Helfende Hände sind ausdrücklich willkommen!

Wann die Zäune dann "dicht" gemacht werden richtet sich natürlich nach dem Beginn der Laichwanderung. Wir werden das gespannt im Auge behalten und hier rechtzeitig berichten.

Thomas

Dienstag, 10. April 2012

Zaunabbau am kommenden Samstag, 14.04.2012, 09.00 Uhr


Liebes Amphibienteam,

da mittlerweile wohl alle Kröten und Molche in ihren Teich gefunden haben und die letzten hoffentlich bei mildem Wetter und Regen in dieser Woche unterwegs sind, wollen wir am Samstag am 9 Uhr, Treffpunkt Ziegelhütte, die Zäune wieder abbauen. Ich hoffe auf rege Teilnahme, damit wir schnell alles wieder unter Dach und Fach haben.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer

Sonntag, 18. März 2012

Krötenrettung an der B 8, Königstein; von fnp.de



BUND zieht für Kröten den "Kürzeren"

Zaun an der Billtalhöhe soll ausreichen, um die Leben triebgesteuerter Amphibien zu retten

Umweltschützer im ganzen Land rüsten sich in diesen Tagen mit grünen Planen und Plastikeimern für den großen Ansturm liebestoller Amphibien. An der Billtalhöhe machten die Mitglieder des BUND da keine Ausnahme, aber doch einen Unterschied. Der Krötenfangzaun, der dort hochgezogen wurde, ist deutlich kürzer als in den Vorjahren.
Königstein. Für Amphibien, die an der Billtalhöhe zu ihren Laichplätzen wollen, kann die B 8 zum tödlichen Pflaster werden. Ein Krötenzaun, den der BUND installiert hat, soll Leben retten. Foto: sjFür Amphibien, die an der Billtalhöhe zu ihren Laichplätzen wollen, kann die B 8 zum tödlichen Pflaster werden. Ein Krötenzaun, den der BUND installiert hat, soll Leben retten. Foto: sjFür Amphibien, die an der Billtalhöhe zu ihren Laichplätzen wollen, kann die B 8 zum tödlichen Pflaster werden. Ein Krötenzaun, den der BUND installiert hat, soll Leben retten. Foto: sjStatt sich über mehrere Hundert Meter an der Bundesstraße 8 in Richtung Glashütten entlangzuziehen, beschränkt sich der Krötenzaun heuer auf den Streckenabschnitt in der "Leimeisterkurve" und den angrenzenden Waldwirtschaftsweg, der das Forsthaus an die B 8 anbindet.
Und das aus gutem Grund, wie Dr. Claudia Weiand, die Vorsitzende des BUND Königstein-Glashütten betont. Die Erfahrungen aus den vergangenen vier Jahren – so lange läuft die Kröten-Rettung bereits – hätten gezeigt, dass die geringe Zahl der Tiere im oberen Bereich der B 8 kaum den arbeitsintensiven Aufbau des ganzen Zauns lohne. Weiand: "Wir haben die Beobachtung gemacht, dass die Amphibien hauptsächlich im Bereich der ,Leimeisterkurve‘ auftreten, und den Krötenzaun entsprechend ausgerichtet."
Die Vermutung der Biologin ist, dass die Kröten auf ihrem Weg zu den Laichgebieten jenseits der Bundesstraße seit eh und je die Gelegenheit nutzen, unter der Straße auf die andere Seite zu wandern. Just etwas oberhalb der "Leimeisterkurve" nämlich unterquert der Billbach den Asphalt und bietet den Amphibien so eine recht sichere Variante des Vorankommens.
Eine Einschätzung, die Brigitte Germann-Störkel, die Umweltbeauftragte der Stadt, teilt. "Bislang haben wir natürlich keine Zahlen, die unsere Vermutung stützen. Aber es ist schon augenfällig, dass die Zahl der Tiere, die wir in den vergangenen Jahren pro Saison retten konnten, mit 500 bis 1000 eher gering war", betont Germann-Störkel. Um hier Aufschluss zu erhalten, sei es denkbar und wünschenswert, die Wanderroute unter der B 8 in einer Saison mit einer Art "Bewegungsmelder" zu versehen. Möglich wäre das, so die Umweltbeauftragte, die die Beschränkung der Zaunlänge keineswegs als Zeichen der Entwarnung gewertet sehen will.
Im Gegenteil. Germann-Störkel wie auch Weiand bauen darauf, dass die übergeordneten Behörden für Straßenbau und Naturschutz hier ihre Verantwortung erkennen und anstelle der alljährlichen Provisorien feste Lösungen installieren.
"Wir sind bei der Oberen Naturschutzbehörde mittlerweile mit höherer Priorität eingestuft, was uns Hoffnung macht, dass hier bald etwas geschieht", betont die Umweltbeauftragte der Stadt. Aus diesem Grund hat sich die Stadtverwaltung nebst Betriebshof in diesem Jahr auch weitgehend aus der Organisation der Kröten-Rettung herausgezogen.

Stadt zieht sich zurück

Hatte der Betriebshof den Zaun in den vergangenen Jahren aufgebaut, so wurde die verkürzte Variante heuer allein vom BUND errichtet. Groll gegen die Stadt hegen die Umweltschützer ob der Mehrarbeit, die auf sie zukommt, allerdings nicht. Im Gegenteil.
Weiand: "Die Zusammenarbeit mit dem Rathaus klappt gut, wir sind vor allem dankbar, dass die Stadt uns ganz unbürokratisch einen großen Teil des Krötenzauns zur Verfügung gestellt hat, um in Schmitten tätig zu werden." Hier, so die BUND-Chefin, sei die Zahl der Tiere und die Gefahr sehr viel größer.
Was den Zaun an der Billtalhöhe angeht, hofft Weiand, dass damit alle Spatzen – besser gesagt Kröten – gefangen sind. Wichtig sei, dass vor allem die mobile Schranke, die den Waldwirtschaftsweg von der B 8 abtrenne, bei den Ein- und Ausfahrten regelmäßig wieder geschlossen werde. Weiand: "Da bauen wir natürlich stark auf die Aufmerksamkeit des Försters sowie der Forstarbeiter."
Sollte sich bei den regelmäßigen Kontrollgängen, die der BUND auf der Billtalhöhe machen will, herausstellen, dass die liebestollen Amphibien sich einen Weg vorbei am Zaun und direkt über die Straße suchen, werde man schnell reagieren und den Zaun wieder verlängern. (sj)

Samstag, 25. Februar 2012

Wir sind soweit! Krötenzaun dicht gemacht

Weilbrücke ab jetzt gesperrt.
Sammelutensilien
Heute haben wir die letzten Arbeiten am Krötenzaun an der Ziegelhütte und der Emmershäuser Hütte abgeschlossen.

Die Laichwanderung könnte also beginnen!

Alle Helfer sind nun aufgerufen, sind in den Sammelkalender eintragen zu lassen, denn die Fangeimer müssen ab jetzt regelmäßig kontrolliert werden.

Bitte kurze Mail an info@td-o.de.

Ziegelhütte, 25.02.2012

Donnerstag, 23. Februar 2012

Sammleraufruf Laichwanderung 2012 an Ziegelhütte und Emmershäuser Hütte

Ab kommenden Samstag, wenn die Zäune an beiden Sammelorten "dicht gemacht" sind, müssen die Eimer regelmäßig kontrolliert werden. Jeweils am Morgen und nach Einbruch der Dunkelheit sollten alle Eimer kontrolliert, die Tiere eingesammelt und über die Straße transportiert werden.

Dazu ist nur ein eigener Eimer, wenn möglich eine Warnweste und je nach Lichtverhältnissen eine Taschenlampe notwendig. An der Ziegelhütte sind Gummistiefel von Vorteil, da das Wiesengelände teilweise sehr morastig ist.

Freiwillige, die sich an den Sammlungen beteiligen wollen, melden sich bitte am Besten per E-Mail an info@td-o.de oder telefonisch bei Sabine Neugebauer, 06083-941031. 
Natürlich kann man sich auch nur an einem der beiden Sammelorte eintragen lassen. Die Eintragungen sind dann hier im Sammelkalender ersichtlich.

Bei der Sammlung ist es wichtig, die Zahl der gesammelten Tiere und die Außentemperatur zu erfassen. Dazu haben wir ein Thermometer an der Bohle an der Ziegelhütte befestigt. Beide Angaben brauchen wir nach der Sammlung zur Erfassung der diesjährigen Laichwanderung.

Im Gegensatz zum letzten Jahr kann die Bohle über die Weilbrücke tagsüber stehen bleiben! Das Ordnungsamt der Gemeinde Weilrod hat die Sperrung der Brücke für die Zeit der Laichwanderung ausdrücklich genehmigt und uns entsprechende Verkehrszeichen zur Verfügung gestellt.  

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Thomas Dietrich

Mittwoch, 22. Februar 2012

Zaunaufbau 25.02.2012

Liebe Amphibienfreunde,

da die Temperaturen ab heute in den Plusbereich gehen sollen, wollen wir am Samstag den Amphibienzaun „scharf“ machen. Das heißt er wird mit Metallhaken am Boden befestigt und auf den unteren Rand zusätzlich noch etwas Erde gehäuft sowie die Eimer umgedreht und in die vorbereiteten Löcher versenkt. 
Wir treffen uns am 25.02. um 9 Uhr an der Ziegelhütte. Ab diesem Zeitpunkt müssen dann die Eimer auch regelmäßig morgens und abends kontrolliert werden.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer

Dienstag, 21. Februar 2012

Unüberwindbarer Wegweiser in den rettenden Fangeimer; von usinger-anzeiger.de

Die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod errichtet einen Amphibienzaun

(sn). 400 Meter Amphibienzaun sollen in diesem Frühjahr wieder zahlreichen Kröten, Fröschen und Molchen im Weiltal das Leben retten. Die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod stellte am Samstag die beiden Zaunabschnitte an der Ziegelhütte und an der Emmershäuser Hütte auf.
Denn die Teiche nahe der Weilstraße locken jedes Jahr zahlreiche Amphibien aus dem umliegenden Wald zum Laichen an. Dabei müssen diese jedoch die Weil-straße überqueren, was vielen zum Verhängnis wird. Und darum soll das grüne Band des Zaunes die Tiere zu den Fangeimern leiten, die dann morgens und abends kontrolliert und auf der anderen Straßenseite geleert werden. Noch haben die Mitglieder der Umweltgruppe den Zaun jedoch nicht geschlossen, da in den nächsten Tagen wegen des noch gefrorenen Bodens nicht mit dem Beginn der Wanderung gerechnet wird.

Bei Bedarf wird der untere Rand des Zauns schnell mit den Metallhaken am Boden befestigt, so dass er für die Amphibien nicht mehr zu überwinden ist. Das Material wurde von Spenden aus der Bevölkerung angeschafft und kann jedes Jahr wieder verwendet werden.

Doch noch klafft eine Lücke in der Kasse der Umweltgruppe. Deswegen bittet der Vorsitzende Albrecht Cromm um Spenden auf das Konto der Lokalen Agenda von Sabine Neugebauer, Kontonummer 3304343555 bei der Nassauischen Sparkasse, BLZ 510 500 15.
Albrecht Cromm (von links), Marco Eschelwek mit Max, Angelika Künkenrenken, Marlis Teubert und Thomas Dietrich stellten in diesem Jahr einen Amphibienzaun auch an der Emmershäuser Hütte auf. Foto:Neugebauer